Soundprojekte

Bundesbahn Einheits-E-Lokomotiven

Freunde der Bundesbahn!

Die Serie der Einheitsloks ist nun abgeschlossen. Die BR 111 und die BR 141 kann ab sofort per E-Mail bei mir bestellt werden.
Folgende Projekte der Einheitselektrolokserie stehen nun zur Verfügung:

E10
E10.12
E40
E40.11
E41
E50
151
111

Alle Sounds sind individuell mit anderen Abläufen und Sounddateien programmiert, obwohl viele Aggregate im Vorbild gleich sind. Mit den Sounds die ich zur Verfügung stehen habe, können auf Wunsch Sonderprojekte in über 60 ( ! ) Varianten programmiert werden. Kostet aber logischerweise extra 🙂

Wer den Sound noch nicht kennt:
Ich habe bei Youtube ein Video einer umgebauten E10.12 hochgeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=aOlLiklzxBg

BACKGRND_SND_DSGN_E41BACKGRND_SND_DSGN_BR E50BACKGRND_SND_DSGN_BR E40BACKGRND_SND_DSGN_BR E40.11BACKGRND_SND_DSGN_BR E10_12BACKGRND_SND_DSGN_BR E10BACKGRND_SND_DSGN_BR 151BACKGRND_SND_DSGN_BR 111

4 Gedanken zu „Bundesbahn Einheits-E-Lokomotiven

  1. Hallo Herr Breuer,
    eine konstruktive Kritik zum E 10-Sound:
    Da ich selbst jahrelang auf dieser Lokomotive gefahren bin, möchte ich anmerken, dass bei der Abfahrt des Zuges immer die Fahrmotorlüfter einzuschalten sind wegen der Kühlung der Fahrmotoren. Ihr Sound klingt, als ob die Lok mit Zwangslüftung ab Fahrstufe 8 abfährt. Auch beim Abbremsen der Lok hat Ihr Sound immer noch das Schaltwerk auf Stufe stehen, was im Original-Betrieb nicht vorkommt – das wäre so, als wenn Sie an einer roten Ampel mit Ihrem Auto Gas geben und gleichzeitig bremsen.
    Sonst ist Ihr Sound absolute Spitzenklasse! Ich werde demnächst meine zwei E 10 in Spur 0 digitalisieren (mit Zimo-Decoder MX 699 KV; den 695er Decoder habe ich in einigen anderen Modellen verbaut).
    Nochmals: Dies soll keine böse Kritik sein, sondern wirklich nur eine konstruktive Anregung!
    M. Ziegler

    1. Hallo Herr Ziegler!

      Ich entschuldige mich für die späte Antwort, offenbar hat mein Webseitenprogramm den Kommentar automatisch in den Spam-Ordner abgelegt.
      (warum auch immer). Sie haben natürlich völlig recht, das es nicht gern gesehen ist ohne Fahrmotorlüfter abzufahren und auf die Zwangsschaltung zu warten.
      Dies habe ich natürlich im Soundprojekt berücksichtigt und habe die Fahrmotorlüfter als Soundfunktion auf eine Funktionstaste gelegt.
      So kann der Lokführer manuell zu jedem Zeitpunkt den Lüfter ein- und ausschalten, sowohl im Stand als auch während der Fahrt.
      ZUSÄTZLICH dazu habe ich die Lüfterzwangsschaltung ab der 8. Fahrstufe einprogrammiert, um auch das nicht unrealistische Szenario einer Abfahrt ohne Fahrmotorlüftung abbilden zu können. (z.b. bei einer Rangierfahrt) Darüber hinaus wurde diese Zwangsschaltung im Einklang mit der Funktionstaste programmiert, so dass es in keinem Fall zu einer Überlagerung von 2 Geräuschen kommt.
      Dennoch lässt sich der Sound nicht Austricksen: Wird vor der Abfahrt manuell der Lüfter eingeschaltet, und dann während der Fahrt im aufgeschaltetem Zustand der Lüfter wieder abgeschaltet fährt der Lüfter zunächst kurz runter, dann merkt die Lüfterzwangsschaltung dass das Schaltwerk noch aufgeschaltet ist, und schaltet den Lüfter unmittelbar wieder ein.
      In den Werbefilmen lasse ich nur deshalb die Zwangsschaltung kommen damit in der Beschleunigungsphase das alte Schaltwerk und der E-Motor besser zur Geltung kommt, da es von den Lüftern überlagert nicht mehr so schön klar hervorgehoben ist.

      Zu Ihrer 2. Anregung:

      Hier weiß ich nicht genau was Sie meinen :

      Mein Projekt hat in dieser Hinsicht 2 kleine Makel: der in den Videos gezeigte Prototyp hatte noch keine Bremstaste, und so wurde tatsächlich das Schaltwerk linear zur Geschwindigkeit geschaltet, das ist jetzt anders – (Siehe auch unten vermerkter Link) In dem Video wird also die letzte Schaltstufe kurz vor oder sogar während dem anhalten gespielt. Ist so nicht realistisch und in der aktuellen Version mit Bremstaste auch verbessert worden. Falls Sie aber die Tatsache meinen, das man den E-Motor auch nach dem Anhalten noch für ein paar Sekunden brummen hört – Da muss ich wohl zugeben das die Decodertechnik noch nicht soweit ist. Das war eine Geschichte die mir während der Programmierung einige Kopfschmerzen bereitet hatte und noch nicht gelöst ist. Wenn ich eine Lösung gefunden habe, wird es dann ein passendes Softwareupdate geben 🙂

      Ich danke in jedem Fall für Ihre fachlich fundierte konstruktive Kritik und wünsche Ihnen viel Spaß beim Umbau Ihrer Spur 0 E10 😉

      Viele Grüße

      Georg Breuer

      P.S.: Hier ein Videolink zur Bremstaste, welche inzwischen in jedem Projekt programmiert ist. Das Prinzip ist bei der E10 dasselbe, hier wird dann nur statt des leistungsabhängigen Dampfschlages, das Schaltwerk beeinflusst. (und wenn man es während der Fahrt komplett herunterfahren lässt somit auch das Verhalten der Lüftersteuerung) —> https://www.youtube.com/watch?v=vRIvqwzM0L0

  2. Hallo Herr Breuer,
    ich bin begeistert von Ihren Soundprojekten für die Einheitselloks der DB. Mit stellen sich noch einige Fragen:
    1. Mein Massstab ist H0 und ich verwende deshalb keine Grossbahndecoder, sondern beabsichtige mir den MX 645P22 für meine Piko 141 zu kaufen. Das hat doch hoffentlich keinen Einfluss auf das Soundprojekt?
    2. Stellen wir uns eine reale 110 oder 141 im Massstab 1:1 vor. Beim Anfahren und Beschleunigen wird das Schaltwerk Stufe für Stufe hochgeschaltet, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist. Um nicht weiter zu beschleunigen, sondern um die Geschwindigkeit zu halten, schaltet der Lokführer das Schaltwerk auf eine niedrigere Stufe. Oder er schaltet es auf Stufe Null, um den Zug rollen zu lassen oder abzubremsen. Auf keinen Fall fährt der Lokführer voll eingeschaltet in den Bahnhof herein und schaltet erst dann Stufe für Stufe herab zeitgleich mit der eingeleten Bremse .
    Hilft mir da ihre “Bremstastenfunktion”, um genau diesen Punkt richtig wieder zu geben? In ihrem Youtube-Video sieht das sehr vielversprechend aus. Noch ein Gedankenspiel: Könnte ich dafür – alternativ – auch die Coasting-Funktion nutzen, also CV 375 mit Wert 0?
    3. Ist es möglich, das Schaltwerkgeräusch nicht als Ablaufsound, sondern als Funktionssound per mehrfachen Tastendrucke abzurufen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Holger Meisen

    1. Hallo Herr Meisen,

      Vielen Dank, das freut mich zu hören!
      Ich werde Ihre Fragen Punkt für Punkt beantworten:
      1. : Nein, meine Soundprojekte lassen Sich auf allen Sound Decodern von ZIMO ohne Nachteile aufspielen.
      Im Gegenteil, der Ladecode für die kleinen Sound Decoder kostet nur 15€ statt 25€.

      2. : Ja, Sie haben die Bremstastenfunktion genau richtig verstanden, dieser Umstand war der Hauptgrund für die Entwicklung dieser Funktion.
      Die Bremstaste spielt Ihre Vorteile übrigens bei mechanischen Dieselsounds und Dampfsounds so richtig aus:
      Mit einer guten Lasteinstellung, kann ich bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe geziehlt in den “Freilauf” während der Fahrt gehen, aber auch mit entsprechend geöffnetem Regler
      gezielt in einen niedrigeren Gang “runterschalten” mit dem entsprechenden Aufheulen des Motors. Bei der Dampflok bewirkt die Bremstaste im harmonischen Zusammenspiel mit der Lastregelung, dass ich vorbildgerecht den Sound beeinflussen kann, indem ich die Lok bei lastfreier Fahrt leise “losschnuffeln” lassen kann, aber Sie in der selben Ausgangslage mit einem “Kavaliersstart” (Regler bis zum Anschlag schnell aufreissen) losdonnern lassen kann. Ich kann auch mit Schmierdampf fahren, oder die Lok mit Stangenklappern rollen lassen, oder eben auch mit kräftigen Auspuffschlägen den Berg hinauffahren lassen, je nach Reglerposition, Bremstasten Status und Lastzustand.

      Die Coasting Funktion könnte mit einigen Abstrichen bei dem E-Lok Sound ähnliches erreichen, da die Bremstaste aber insgesamt vielseitiger ist, habe ich auf eine entsprechende Programmierung der Coasting Taste verzichtet.

      3. : Theoretisch ist das möglich, jedoch habe ich davon Abstand genommen, da ich dann gezwungen wäre mich auf ein einzelnes Schaltgeräusch zu beschränken.
      Mittlerweile kann man zwar Skripte schreiben, aber auch da sind die Möglichkeiten bezogen auf die Menge der abspielbaren Soundfiles begrenzt. Ich habe mich zugunsten der Vorbildtreue dagegen entschieden, da ich mit dem Schaltwerksablauf für jede Schaltstufe ein individuelles Soundfile einrichten kann. Besonders dem Sound der BR 141 kommt das zugute, weil diese Lok sich durch ihr extrem unregelmäßig knallendes Schaltwerk auszeichnet.

      Viele Grüße
      Georg Breuer

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